Ein Messetag liefert Material für viele Orte, aber jeder Ort braucht einen anderen Schnitt. Hier finden Sie die Längen, die sich in unserer Praxis bewährt haben: für LinkedIn, Ihre Website, vertikale Clips und den Bildschirm an Ihrem Stand.
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Wer im Zug durch LinkedIn scrollt, wer auf Ihrer Produktseite eine Frage klären will und wer auf dem Gang an Ihrem Stand vorbeigeht, schaut völlig unterschiedlich. Der Erste entscheidet in einem Augenblick, ob er stehen bleibt. Der Zweite hat Zeit und ein Anliegen. Der Dritte sieht den Bildschirm ein paar Sekunden lang und hört nichts, weil die Halle laut ist.
Deshalb richtet sich die Länge danach, wo das Video läuft, nicht danach, wie viel Material vorhanden ist. Legen Sie die Einsatzorte vor der Messe fest, denn die Liste der Versionen bestimmt Drehplan, Interviewfragen und Schnitt. Wie Sie das ins Briefing schreiben, zeigt der Ratgeber Messevideo richtig briefen.
Die folgenden Werte sind Erfahrungswerte aus unserer eigenen Produktion von Messe-Content. Es sind Empfehlungen, keine Vorgaben der Plattformen.
| Einsatzort | Empfohlene Länge | Format | Ton |
|---|---|---|---|
| LinkedIn-Feed während der Messe | etwa 30 Sekunden | 16:9, quadratisch oder 4:5 | Untertitel, funktioniert stumm |
| LinkedIn und YouTube nach der Messe | 60 bis 90 Sekunden | 16:9 | Musik, Stimmen, Untertitel |
| Reels, Shorts, TikTok | 15 bis 30 Sekunden | 9:16 | Untertitel im sicheren Bereich |
| Loop im Website-Header | 10 bis 20 Sekunden | 16:9 oder breiter | ohne Ton |
| Produkt- oder News-Seite | 60 bis 120 Sekunden | 16:9 | mit Ton und Play-Taste |
| Interview-Statement | 20 bis 60 Sekunden je Antwort | 16:9 und 9:16 | klare Sprache, Untertitel |
| Bildschirm am Stand | 1 bis 3 Minuten als Schleife | wie der Bildschirm | nicht nötig |
Maximale Längen, Dateigrößen und empfohlene Formate ändern die Plattformen regelmäßig, manche Grenzen hängen auch vom Kontotyp ab. Prüfen Sie vor dem Hochladen die aktuellen Vorgaben der jeweiligen Plattform.
LinkedIn: In der Messewoche funktioniert ein kurzes Highlight von etwa 30 Sekunden gut als erstes Lebenszeichen: Stand, Menschen, Produkt, Logo am Ende. Nach der Messe erzählt ein Film von 60 bis 90 Sekunden mehr, etwa mit einem Statement der Geschäftsführung und einer Produktvorführung. Brennen Sie Untertitel ein, denn das Video wird womöglich ohne Ton angesehen. Die ersten Sekunden zeigen Menschen oder das Produkt, keine Logo-Animation. Im mobilen Feed nimmt ein quadratisches oder 4:5-Format mehr Fläche ein als 16:9.
Website: Ein Loop im Header läuft ohne Ton und sollte keine Information tragen, die der Besucher verstehen muss. Zehn bis zwanzig Sekunden ruhiges, gut belichtetes Material reichen. Auf Produktseiten und im Messebericht darf ein Video mit Play-Taste, Ton und Untertiteln 60 bis 120 Sekunden dauern, weil der Besucher es bewusst startet. Halten Sie die Dateien klein oder binden Sie sie über eine Videoplattform ein, damit die Seite schnell bleibt. Mehr zum Header im Ratgeber Video für die Startseite.
Reels, Shorts, TikTok: eine Idee pro Clip, 15 bis 30 Sekunden, und schon die erste Sekunde zeigt, worum es geht. Untertitel und Texte gehören in die Bildmitte, weg von den Bereichen, die die App mit Schaltflächen und Beschreibung überdeckt. Mehrere kurze Clips von einer Messe bringen meist mehr als ein langes Hochformat-Video. Mehr dazu unter vertikale Clips von der Messe.
Bildschirm am Stand: Messehallen sind laut, die Schleife muss ohne Ton funktionieren. Besucher sehen sie vom Gang aus für ein paar Sekunden: große Produktbilder, kurze Texte in großer Schrift, keine Interviews, die vom gesprochenen Wort leben. Eine Schleife von ein bis drei Minuten wiederholt sich nicht ständig, während daneben ein Gespräch läuft. Klären Sie mit dem Standbauer Ausrichtung, Auflösung und das Dateiformat, das der Player abspielt, und testen Sie die Datei vor der Eröffnung auf dem Bildschirm selbst.
Einige Einsatzorte werden bei der Planung der Versionen leicht vergessen:
Alle Versionen entstehen am selben Messetag, wenn der Drehplan sie vorsieht:
Unser Full-Day-Paket enthält zum Beispiel einen 30-Sekunden- und einen 90-Sekunden-Film, Interviews und drei vertikale Clips, geliefert innerhalb von 24 Stunden nach Messeende, mit zwei Korrekturrunden. Wie die kurze Fassung aufgebaut ist, zeigt der Ratgeber zum 30-Sekunden-Highlightvideo.
Die Situation beim Zuschauen bestimmt die Länge, nicht die Menge an Material.
Ein kurzes Highlight in der Messewoche, der längere Film danach.
Eine Idee pro Clip, Untertitel im sicheren Bildbereich.
Große Bilder, große Schrift und eine Schleife, die ohne Ton funktioniert.
Plattformvorgaben ändern sich. Die Längen hier sind Empfehlungen aus der Praxis.
Die Liste der Längen prägt Drehplan, Interviews und Schnitt.
Nein. Kurz funktioniert dort, wo gescrollt wird. Auf einer Produktseite oder im Vertriebsgespräch sieht sich jemand, der bewusst auf Play drückt, auch ein längeres Video an, solange jede Szene einen Zweck hat.
Die Grenzen ändern sich und hängen teils von Konto und Upload-Weg ab. Prüfen Sie die aktuellen Vorgaben der Plattform. Die Längen in diesem Ratgeber sind Empfehlungen aus der Praxis, keine Obergrenzen.
Ja, wenn der Dreh sie vorsieht: genug Szenen in weit, halbnah und nah, ein Bildausschnitt, der Hochformat erlaubt, und Interviewantworten, die für sich stehen.
Für Social Media und Website ja, weil viele Videos ohne Ton starten. Auf dem Standbildschirm arbeiten Sie besser mit großen Texteinblendungen statt klassischer Untertitel.
Planen Sie mehrere kurze Antworten statt einer langen. Ein Statement von 20 bis 60 Sekunden steht für sich oder wird Teil des längeren Films.
Das des Bildschirms. Fragen Sie Ihren Standbauer, ob er quer oder hochkant hängt und welche Auflösung und welches Dateiformat der Player braucht.
Sagen Sie uns, wo Ihre Messevideos laufen sollen, und wir planen den Dreh für jede Länge, vom 30-Sekunden-Highlight bis zu vertikalen Clips und dem Standbildschirm.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.