Kurze Hochkant-Videos tragen eine Messe am schnellsten nach außen. Dieser Ratgeber zeigt, wie lang ein Clip sein sollte, wie die ersten Sekunden aussehen, wie Untertitel und Musik funktionieren und wie Sie auf drei Plattformen gleichzeitig posten.
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Instagram Reels, YouTube Shorts und TikTok sehen auf den ersten Blick gleich aus: hochkant, im Vollbild, mit einer Wischgeste zum nächsten Video. Für Aussteller heißt das: Ein gut gemachter Clip kann auf allen drei Plattformen laufen. Die Unterschiede liegen im Umfeld und darin, was Zuschauer dort erwarten.
| Plattform | Typisches Umfeld | Was sich für Messen eignet |
|---|---|---|
| Instagram Reels | Marke, Produkte, Stories desselben Accounts | Produkt in der Hand, Standrundgang, Blick hinter die Kulissen |
| YouTube Shorts | Kanal mit längeren Videos | Ausschnitte aus Interviews und Vorträgen, die auf das längere Video verweisen |
| TikTok | Unterhaltung und Trends, auch außerhalb der Fachwelt | Reaktionen, Vorher-Nachher, Menschen hinter dem Produkt |
Die Tabelle ist eine Orientierung aus der Praxis, keine feste Regel. Viele B2B-Aussteller nutzen vertikale Clips zusätzlich auf LinkedIn, wo sie in der mobilen App groß angezeigt werden. Grundlage bleibt dasselbe Material: eigens hochkant gedrehte Clips, keine beschnittenen Querformate. Warum das so ist, erklärt der Ratgeber Vertikale Clips (9:16) von der Messe.
Alle drei Plattformen erlauben inzwischen deutlich längere Videos, als für einen Messeclip sinnvoll ist. Die Grenzen ändern sich regelmäßig, prüfen Sie sie vor dem Hochladen in der jeweiligen App. Für die Planung ist eine andere Frage wichtiger: Wie lange trägt die Idee?
Das sind Erfahrungswerte, keine Plattformregeln. Ein kurzer Clip, der zweimal angesehen wird, ist besser als ein langer, bei dem nach der Hälfte weitergewischt wird. Gibt ein Interview mehr her, schneiden Sie zwei Clips daraus statt eines langen. Den ausführlichen Film zeigen Sie auf YouTube oder Ihrer Website.
Im vertikalen Feed wird in Sekunden entschieden, ob jemand bleibt. Der Anfang muss deshalb sofort zeigen, worum es geht, ohne Anlauf. Vier Einstiege funktionieren auf Messen zuverlässig:
Was nicht funktioniert: eine Logo-Animation, eine Totale der Halle, langsames Einblenden. Das Logo gehört ans Ende oder ins Profilbild. Messename und Standnummer stehen besser im Beitragstext oder als kleine Einblendung nach dem Einstieg. Planen Sie den Hook schon beim Dreh: Der Videograf muss wissen, welche Einstellung am Anfang stehen soll.
Viele Kurzvideos werden ohne Ton angesehen, gerade tagsüber im Büro oder unterwegs. Untertitel sind deshalb Standard, nicht Extra. Die automatischen Untertitel der Apps sind ein Notbehelf: Fachbegriffe, Produktnamen und Akzente werden oft falsch erkannt. Eingebrannte Untertitel, die im Schnitt geprüft wurden, sehen einheitlich aus und stimmen.
Pixer liefert Interviews und Untertitel auf Englisch, Deutsch, Arabisch und Persisch. Wie mehrsprachige Fassungen geplant werden, beschreibt der Ratgeber Mehrsprachige Untertitel für Messevideos.
Trendmusik aus der App ist oft nur innerhalb dieser App lizenziert. Wird derselbe Clip auf der Website, auf LinkedIn oder als Anzeige genutzt, braucht er Musik, die für diese Nutzung freigegeben ist. Auf der sicheren Seite ist ein Clip, der auch ohne Musik funktioniert, etwa mit Originalton vom Stand. Mehr dazu im Ratgeber Musik in Messevideos.
Wählen Sie ein Titelbild, das auch im Profilraster verständlich ist: ein Gesicht oder ein Produkt, dazu höchstens drei Wörter Text. Im Raster werden Titelbilder beschnitten angezeigt, halten Sie Text und Hauptmotiv deshalb in der Mitte.
Erste Zeile mit einer Aussage, dann Messe, Halle und Standnummer. Dazu der offizielle Hashtag der Messe, wenn es einen gibt, und wenige fachliche Hashtags. Lange Hashtag-Listen wirken im B2B-Umfeld eher beliebig.
Während der Messe reicht ein Clip pro Tag, danach verteilen Sie die übrigen über die folgenden Wochen. Wie das in die gesamte Woche passt, zeigt der Content-Plan für die Messewoche. Bei Pixer sind vertikale Clips in allen Messepaketen enthalten: einer im Basic-Paket für 990 €, zwei im Professional-Paket für 1.490 €, drei im Full-Day-Paket für 1.990 €, jeweils geliefert innerhalb von 24 Stunden nach Messeende.
Reels, Shorts und TikTok nutzen dasselbe hochkant gedrehte Material.
Meist 8 bis 45 Sekunden, je nach Idee und nicht nach Plattformgrenze.
Bewegung, Frage, Ergebnis oder Gesicht in den ersten zwei Sekunden.
Eingebrannt, mittig platziert, eine Sprache pro Fassung.
App-Musik gilt oft nur in der App. Für Website und Anzeigen braucht es freigegebene Musik.
Ein, zwei oder drei vertikale Clips, je nach gebuchtem Paket.
Ja, wenn Sie eine saubere Datei ohne Wasserzeichen hochladen und den Beitragstext pro Plattform anpassen. Musik aus einer App sollte vorher gegen freigegebene Musik getauscht werden.
Die Plattformen erlauben längere Videos, als sinnvoll ist. Für Messen haben sich 8 bis 45 Sekunden bewährt, je nachdem, ob ein Detail, eine kleine Geschichte oder eine Antwort gezeigt wird.
Für eine spontane Story vielleicht. Für Clips, die Ihr Unternehmen zeigen, sind geprüfte, eingebrannte Untertitel sicherer, weil Fachbegriffe und Namen oft falsch erkannt werden.
Das hängt von Branche und Zielgruppe ab. Marken mit Endkunden profitieren eher als reine Industriezulieferer, für die LinkedIn und YouTube meist naheliegender sind.
Ihr Team oder Ihre Agentur. Wir liefern fertige Dateien mit Untertiteln, Sie entscheiden über Zeitpunkt, Text und Kanal.
Ja, die Nutzungsrechte sind unbegrenzt. Musik und abgebildete Personen müssen allerdings für Werbung freigegeben sein.
Sie möchten jeden Messetag mit einem fertigen Clip begleiten? Nennen Sie uns Messe und Termin, wir planen Einstiege, Untertitel und Lieferzeiten mit Ihnen.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.