Ein gutes Briefing passt auf eine Seite und entscheidet darüber, ob Sie nach der Messe brauchbare Bilder haben oder nur schöne. Hier steht, welche Angaben Ihr Fotograf braucht, in welcher Reihenfolge und was ohne Briefing typischerweise fehlt.
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Ein erfahrener Messefotograf findet auch ohne Briefing gute Motive. Er weiß aber nicht, welches Produkt die Neuheit ist, welcher Gast am Nachmittag kommt, wer aus Ihrem Team nicht fotografiert werden möchte und wofür Sie die Bilder später brauchen. Genau diese Informationen machen den Unterschied zwischen einer Bildstrecke, die gut aussieht, und einer, die Ihr Vertrieb, Ihre Presseabteilung und Ihre Social-Media-Verantwortlichen tatsächlich einsetzen.
Ein Briefing muss kein Konzept sein. Eine Seite mit klaren Stichpunkten, einmal vorab per E-Mail geschickt und am Messemorgen fünf Minuten lang am Stand besprochen, reicht in den meisten Fällen. Bei Pixer gehen wir diese Punkte vor dem Messetag mit Ihnen durch, damit der Termin am Stand kurz bleibt und die Gespräche mit Ihren Besuchern nicht stört.
Besonders wichtig ist das Briefing, wenn die Person, die den Fotografen bucht, nicht selbst am Stand steht. Das ist häufig der Fall, wenn das Marketing in der Zentrale sitzt und das Standteam aus dem Vertrieb kommt. Dann ist das Briefing die einzige Stelle, an der die Wünsche des Marketings beim Fotografen ankommen. Schicken Sie es deshalb auch an die Standleitung, damit beide Seiten denselben Informationsstand haben.
Diese Angaben klingen selbstverständlich, fehlen aber am häufigsten oder sind falsch:
Die wichtigste Frage im Briefing lautet nicht, was fotografiert werden soll, sondern wo die Bilder später erscheinen. Daraus ergibt sich fast alles andere: Bildformat, Perspektive, wie viel Luft für Text im Bild bleibt, wie viele Personen zu sehen sind.
| Verwendung | Was der Fotograf daraus ableitet |
|---|---|
| LinkedIn und Social Media | Menschen im Gespräch, Hochformat für Stories, schnelle Lieferung |
| Website und Katalog | Saubere Standansicht, Querformat mit Freiraum, Produktdetails |
| Pressemitteilung | Ein klares Motiv mit Geschäftsführung oder Neuheit, ruhiger Hintergrund |
| Vertrieb und Distributoren | Produkte im Einsatz, Stand mit Logo gut lesbar |
| Employer Branding | Teamfoto, Mitarbeitende in echten Situationen |
Nennen Sie maximal drei Hauptverwendungen und bringen Sie sie in eine Reihenfolge. Wer alles gleichzeitig will, bekommt von allem etwas, aber nichts richtig.
Eine kurze Motivliste hilft, auch wenn der Fotograf darüber hinaus arbeitet. Drei bis fünf Pflichtmotive reichen. Wie eine vollständige Liste aussieht, zeigt der Ratgeber Shotlist für die Messe erstellen.
Prototypen, die nicht veröffentlicht werden dürfen, vertrauliche Bildschirminhalte, Preisschilder, Produkte von Partnern mit eigenen Bildrechten. Was hier nicht steht, sieht der Fotograf als freigegeben an. Ein Satz im Briefing verhindert eine aufwendige Retusche später.
Wenn Ihr Unternehmen einen Bildstil hat, schicken Sie zwei oder drei Beispielbilder mit. Das ist verständlicher als jede Beschreibung. Hinweise auf Unternehmensfarben, bevorzugte Perspektiven oder Bildsprache helfen ebenfalls.
Klären Sie vorab, wie viele Bilder Sie erwarten, in welchen Formaten und bis wann. Bei unseren Paketen ist das festgelegt: ab 30 Fotos im Paket für 990 €, ab 60 Fotos für 1.490 € und ab 120 Fotos für 1.990 €, jeweils mit Lieferung innerhalb von 24 Stunden nach Messeende und uneingeschränkten Nutzungsrechten. Details finden Sie auf der Seite Messefotograf Deutschland.
Planen Sie am Ende der Buchung zehn Minuten für eine kurze Rückfrage ein: Fehlt ein Motiv, kam ein Gast später, gibt es eine Szene, die noch fehlt? So wird die Lieferung vollständig, ohne dass ein zweiter Termin nötig ist.
Kopieren Sie diese Vorlage in eine E-Mail und füllen Sie jede Zeile mit einem Satz. Wenn Sie eine Zeile nicht beantworten können, ist das ein Hinweis, dass intern noch etwas zu klären ist, bevor die Messe beginnt.
Diese zehn Zeilen lassen sich für jede weitere Messe wiederverwenden. Mit jeder Messe wird die Vorlage genauer, weil Sie ergänzen, was beim letzten Mal gefehlt hat.
Stichpunkte statt Konzept, vorab per E-Mail und fünf Minuten am Stand besprochen.
Halle, Standnummer, Eingang, Ansprechpartner mit Mobilnummer und Ausweis-Übergabe.
Maximal drei Hauptzwecke in klarer Reihenfolge, daraus ergeben sich Format und Motive.
Wer ist wichtig, wer kommt wann, wer möchte nicht fotografiert werden.
Prototypen, vertrauliche Bildschirme und fremde Produkte gehören ins Briefing.
Anzahl, Formate, Freigabe und Dateinamen vorher vereinbaren.
Eine Seite mit Stichpunkten reicht. Wichtiger als die Länge ist, dass Grunddaten, Verwendung, Personen und Tabus vollständig sind.
Einige Tage vor der Messe, damit Rückfragen geklärt werden können. Am Messemorgen folgt eine kurze Abstimmung am Stand.
Nein. Drei bis fünf Pflichtmotive reichen. Ein erfahrener Messefotograf ergänzt die typischen Motive wie Standansicht, Gespräche und Details selbst.
Geben Sie Ihrem Fotografen per WhatsApp Bescheid. Innerhalb des gebuchten Zeitfensters lässt sich der Ablauf meist anpassen.
In der Regel der Aussteller, über das Ausstellerportal des Veranstalters. Die genauen Regeln stehen im Ausstellerhandbuch.
Ja. Wir arbeiten auf Englisch, Deutsch, Arabisch und Persisch, das Briefing kann in jeder dieser Sprachen kommen.
Schicken Sie uns Messe, Standnummer und Termin, den Rest klären wir gemeinsam in einem kurzen Briefing.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.